
Das ist Sascha, er hilft beim Sortieren und ist auch sonst lieb.
E-Mails:

Sascha mit Laptop ...

... und beim Einkauf im Markt »um die Ecke«!
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Marianne
Dumjahn's »süße Seiten« (8) Das Echo auf den ersten
Presse-Artikel über die Zuckersammlung aus der näheren Umgebung war überwältigend.
Viele ältere Damen räumten ihre Küchenschränke aus und spendeten ihre Würfel für
meine Sammlung. Bereits am Jahresende 1982 konnte ich die stolze Summe von 4021 erreichen.
Mein Ehrgeiz war geweckt, und wer einmal Blut, pardon: Zucker geleckt hat, der geht fortan
mit anderen Augen durch die Welt. Bei allen Café- oder Restaurantbesuchen wurde immer
erst ein Blick auf den Tisch geworfen: Steht da ein Zuckerstreuer, so ist das Lokal tabu.
Doch in der Zwischenzeit ist es in Deutschland leider so, daß man, wenn man das sehr
eng sehen würde, glatt verhungern könnte. Überall machen sich Zuckerstreuer oder auch
die noch unhygienischeren Zuckerdosen mit losem Zucker breit. Eine Horrorvision für jeden
Sammler. Doch ganz offensichtlich glauben die heutigen Gastronomen, daß sich eine Werbung
auf Zuckertütchen nicht mehr lohnt.

Das Gegenteil ist unbestritten, denn sonst würden nicht in unseren Nachbarländern
Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz Zuckertütchen mit Eigenwerbung und auch
viele schöne neutrale Serien, die von allen Gastronomen verwendet werden können, im
verstärktem Maße angeboten.
Was die in meiner Sammlung vertretenen alten Würfel betrifft, so stellen diese einen
mehr als repräsentativen Rückblick auf das Selbstverständnis und die Kreativität der
damaligen Gastronomen dar. Viele der vorhandenen Würfel sind von Hotels, Cafés und von
Lokalen, die es längst nicht mehr gibt. In der Sammlung leben diese, auch für
Kulturhistoriker und Heimatforscher, weiter.
Zucker ist ein unbegrenzt haltbares Lebensmittel, vorausgesetzt, er wird nicht naß und
es gibt keine Ameisen oder Silberfischchen im Haus. Ein faszinierendes Hobby, das Alt und
Jung betreiben kann - und das sehr kommunikativ ist.

Daß dabei auch Geographiekenntnisse trainiert werden, ist eine angenehme
Begleiterscheinung. Wer gerne reist, oder Freunde hat, die gerne reisen, findet hier, vor
allem im Ausland, ein sich ständig wandelndes Angebot und reichen Zuwachs.
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