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![]() Zucker-Museum Amrumer Straße 32 13353 Berlin (Wedding) Telefon (030) 31427574 Telefax (030) 31427586 Öffnungszeiten: Verkehrsverbindungen: Eintrittspreise: |
Museumsgeschichte (1) Zucker-Museum, Berlin Berlin war Schauplatz der wichtigsten Vorgänge in der Geschichte des Rübenzuckers: Hier entdeckte 1747 Andreas Sigismund Marggraf, der berühmteste Chemiker seiner Zeit im deutschsprachigen Raum, den Zucker in der Runkelrübe. Sein Schüler und Amtsnachfolger Franz Carl Achard führte sein Werk fort und stellte 1798 im heutigen Berlin-Kaulsdorf den ersten Rübenzucker her. Mit finanzieller Unterstützung Friedrich Wilhelms III. wurde daraufhin 1801 in Cunern/Schlesien die erste Rübenzuckerfabrik der Welt errichtet und im März 1802 dort der erste Rübenzucker produziert. Im Jahre 1806 erließ Napoleon I. im Kaiserlichen Heerlager zu Berlin das als »Kontinentalsperre« bekannte Edikt, das die Anfänge der Rübenzuckergewinnung begünstigte, indem es Europa vom Kolonialzucker abschnitt. Auch das erste Zuckerinstitut der Welt wurde 1867 in Berlin unter Carl Scheibler gegründet; es war zugleich das älteste Institut der Lebensmittelindustrie und bestand 111 Jahre. Das Zucker-Museum wurde am 8. Mai 1904 eröffnet. Initiator des Museums war Edmund Oskar von Lippmann, Nestor der Geschichte der Naturwissenschaften und des Zuckers. Übrigens: Seit dem 1. November 1996 gehört das Zucker-Museum zum Deutschen Technikmuseum Berlin. |
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