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![]() Marianne Dumjahn zeigt einige Raritäten ihrer Sammlung, die ...
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Marianne
Dumjahn's »süße Seiten« (6) 25
Jahre Zuckersammlung Marianne Dumjahn 1977-2002
Nach diesem denkwürdigen Tag war meine Freizeit auf ein Minimum reduziert, denn es war »action« angesagt. Es mußten Briefe beantwortet werden und ältere Sammlungen im 30 km-Umkreis von Mainz abgeholt werden - und das alles ohne Auto. Doch es hat sich gelohnt, denn schon am Jahresende 1982 befanden sich 4000 Exemplare aus 21 verschiedenen Ländern in meiner Sammlung. Im März 2002, beim 3. Weltrekordversuch, waren es - zum Vergleich - schon 303300 Würfel und Tütchen aus 135 verschiedenen Ländern und nun, zum 20. Jahrestag waren es bereits 310300 Exemplare aus 136 verschiedenen Ländern. Wie schafft man es, in nur 20 Jahren von 350 auf 310300 Exemplare zu kommen? Ich möchte niemanden entmutigen, es selbst zu versuchen, doch man muß schon »Überzeugungstäter« sein, um dies zu erreichen. Denn immerhin sind, um diese Summe zusammen zu bekommen, mindestens 15497 neue Exemplare pro Jahr einzuordnen. Das bedeutet, daß jeden Monat mindestens 1291 neue Exemplare eingeordnet werden müssen - oder durchschnittlich mindestens 42 neue Exemplare an jedem einzelnen Tag des Monats! Ja, das ist »richtig Arbeit«, so eine Leistung kann keinesfalls nur »so nebenbei« betrieben werden, auch wenn das mancher Sammler nicht so recht glauben möchte. Sie sollten es ruhig einmal nachrechnen. Doch mit dem 3. Guinness-Rekord ist auch meine Sammlerkarriere weitestgehend abgeschlossen, denn jetzt wird es immer schwieriger, an die entsprechende Menge neuer Würfel und Tütchen heran zu kommen. Bis mein absolutes Traumziel, das sind 333333 verschiedene Exemplare, erreicht ist, wird es deshalb wohl noch mindestens 5 Jahre dauern. Aber es ist schließlich ein großes Ziel, erfordert es doch immerhin einen jährlichen Zuwachs von mindestens 4607 neuen Exemplaren. Es gibt für mich also noch keinen Grund, sich zur Ruhe zu setzen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich auch weiterhin mit Neuigkeiten unterstützen würden, die aus verständlichen Gründen jetzt mehr aus Tütchen und Sticks als aus Würfeln bestehen sollten. Vor allem die jetzt auf dem Markt befindlichen Tütchen und Sticks sind für mich interessant. Was letztendlich aus einer so großen Sammlung werden wird, wenn ich einmal nicht mehr in der Lage bin, diese zu betreuen, wird in den nächsten Jahren zu klären sein. Sollten Sie Ideen haben und sollten Sie Kontakte zu Museen haben, die an der Zucker-Sammlung interessiert wären, bitten ich um Information. Schon mal vorab: Das Zucker-Museum in Berlin ist kein heißer Tipp, dort hat man keinen Platz und auch kein Interesse daran, die Sammlung auszustellen. Die Interessen liegen dort mehr auf dem »Zucker an sich« und dessen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten - und nicht auf dessen Verpackungsformen im Sinne einer umfassenden Dokumentation. Eine kleine Lösung liegt schon in der Schublade, doch noch fehlt die Zeit und vor allem das nötige Geld, um diese zu verwirklichen. Sie werden über die weiteren Pläne hier rechtzeitig informiert. Marianne Dumjahn |
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